Die Sache mit der Melone. Es geschah zu einer Zeit als die Melonen blühten und sich auch in meiner Küche sich ein solches Exemplar befand. Die Zeit verging, doch keiner aß die arme kleine Melone. Doch tapfer wie sie nun war verharrte sie in ihrem Stadium und wartete und wartet und wartete. 11 Monate wartete sie. Dann wurde sie langsam müde und es zeigten sich erste Anzeichen der Alterung. An der einen Seite wurde sie leicht bräunlich und immer matschiger...jedoch relativ unbedeutend. Leider kam es dass ich die Wohnung nach 13 Monaten verlassen mußte. Also legte ich die kleine Melone in eine Plastiktüte in meinen Kofferraum. Dort vergaß ich sie wohl und entdeckte sie nach 2 Monaten wieder. Die Kurven der Pfälzer Weinstraße bekamen ihr wohl dann doch nicht so gut. Übrig blieb eine klebrige, matschige Klumpsuppe, die ich dann im Sondermüll mit einer Träne im Knopfloch entsorgte.


Gedicht für den Schimmel

Eine schöne Aprikose
fiel aus meiner Lederhose
ruhte sich im dunklen Haus
sprachlos, träge, faulig aus,
schmiss sie weg in eine Tonne
fault sich fort mit größter Wonne


...........weitere folgen.....